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Alternative Süsse für
Diabetiker



Kuchen und Süßes sind für Diabetiker schon lange nicht mehr tabu. Trotzdem sollten auch bei einer Behandlung mit Insulin nicht Unmengen an zuckerhaltigen Lebensmittel gegessen werden. Die Erfindung von Süßstoffen erleichtert zwar das Genießen verschiedener Naschereien, doch auch Aspartam, Saccharin und so weiter haben ihre Nachteile: Diätprodukte schmecken einfach nicht so wie ihre "Originale" - das liegt an den Süßstoffen. Außerdem liest man bei zuckerfreien Lebensmitteln oft genug die Anmerkung "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken".

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, Getränke und Speisen zu süßen: mit Stevia.

Ein Vorteil gegenüber Zucker ist, dass Stevia nahezu kalorienfrei ist. Außerdem hat es keine Auswirkung auf den Blutzucker. Da es bei einer Erhitzung von bis zu 200 Grad nicht zerfällt, kann es auch beim Kochen und Backen eingesetzt werden.

Nicht nur in Südamerika wird dieses Wundermittel verwendet.
Seit einiger Zeit ist das süße Kraut auch in den Industrieländern auf dem Vormarsch. In Japan begann sogar der eigene Anbau sogar schon 1954 - Japan ist damit auch der größte Verbraucher. Seit die japanische Regierung 1969 den Verkauf von synthetischen Süßstoffen wegen derer gesundheitlichen Risiken verbot, erreichte Stevia bei Süßungsmitteln einen Marktanteil von bis zu 50%. Heute sind Auszüge aus der Pflanze in japanischen Fertignahrungen, eingelegten Meeresfrüchten, Süßigkeiten, Sojasoße und in den verschiedenen Light-Versionen von Erfrischungsgetränken zu finden.

In den USA wurde der Süßstoff nicht immer akzeptiert. Nachdem er bereits einige Jahre dort zum Verkauf stand, war er zwischenzeitlich aufgrund umstrittener Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie verboten.

Mittlerweile ist Stevia aber wieder als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.
Auch in Israel, China und einigen weiteren asiatischen Ländern wird es verwendet. Oft ist es aus der täglichen Küche nicht mehr wegzudenken.


 
In Europa dagegen ist die Verwendung noch umstritten. Vor einiger Zeit wurde beim wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU der Antrag auf Zulassung als Süßstoff oder als Lebensmittel im Rahmen der Novel Food Verordnung eingereicht. Für eine solche Zulassung muss anhand einer Untersuchung belegt werden, dass der Verzehr eines Produktes gesundheitlich unbedenklich ist, bzw. wie viel von einem Produkt verzehrt werden kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen.
Die toxikologischen Ergebnisse waren nicht eindeutig. Zwar konnte nicht nachgewiesen werden, dass Steviosid Effekte auf die männliche Fruchtbarkeit hat. Dennoch äußerten die Behörden bezüglich der chronischen Toxität Bedenken.


Laut des Europäischen Verbraucherzentrums Kiel wird wohl dieses Jahr noch eine Änderung der Aufnahmebestimmungen der Novel Food Verordnung stattfinden. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Vertrieb von Steviaprodukten erlaubt wird.

Gerade Diabetikern und allen anderen, die auf ihre Ernährung achten, kommt dies zugute. Denn für das Süßen einer Tasse Tee werden gerade mal 91mg Steviosid benötigt.
 
 

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